Beidbeiniger Fersenkick
Der beidbeinige Fersenkick ist eine plyometrische Übung mit dem eigenen Körpergewicht, die auf einem schnellen Sprung und einem zügigen Heranziehen der Fersen zum Gesäß basiert. Es geht weniger darum, die Beine zu belasten, als vielmehr darum, wie sauber man den Boden verlassen, beide Unterschenkel anziehen und in einem kontrollierten Rhythmus für die nächste Wiederholung landen kann. Je besser das Timing, desto nützlicher ist die Übung für Schnelligkeit, Koordination und elastische Arbeit des Unterkörpers.
Die Bewegung fordert Waden, Beinbeuger, Gesäßmuskulatur, Quadrizeps und Rumpf stark, auch wenn sie einfach aussieht. Die Arme helfen hauptsächlich bei der Balance und dem Tempo, während der Oberkörper aufrecht bleibt, um den Sprung koordiniert zu halten. Wenn sich die Brust nach vorne beugt oder die Landung schwerfällig wird, verliert die Übung ihre Sprungkraft und wird zu einem unsauberen Hüpfen.
Eine gute Wiederholung beginnt in einem aufrechten Stand mit den Füßen hüftbreit oder etwas weiter auseinander und leicht gebeugten Knien. Von dort aus gehst du nur so weit in die Knie, wie nötig, um die Beine vorzubereiten, springst dann nach oben und ziehst beide Fersen zum Gesäß, während der Körper aufsteigt. Die Füße sollten sanft unter dir landen, nicht weit vor dir, damit die Landung bereit für den nächsten Rebound bleibt.
Der beidbeinige Fersenkick eignet sich gut als Aufwärmübung, plyometrisches Einstiegstraining oder schnelles Konditionsintervall vor dem Sprinten, Feldtraining oder Unterkörpertraining. Er schult den schnellen Bodenkontakt und ein kompaktes Sprungmuster, ohne dass Geräte erforderlich sind, was ihn einfach zu Beginn einer Einheit integrierbar macht. Halte die Ausführung knackig und rhythmisch, anstatt bei jeder Wiederholung einen größeren Sprung erzwingen zu wollen.
Da die Übung schnell ist, sollte die Atmung kurz und regelmäßig bleiben, anstatt sie während des gesamten Satzes starr anzuhalten. Atme beim Sprung aus und lass den nächsten Atemzug beim Abfedern der Landung zu; das hilft, den Rumpf nicht zu verkrampfen und den Rhythmus nicht zu unterbrechen. Wenn du möchtest, dass sich die Übung athletisch statt hektisch anfühlt, versuche, den Fersenkick an ein gleichmäßiges Tempo anzupassen.
Sicherheit und Qualität entstehen durch die Kontrolle der Landung. Wenn die Kontakte laut werden, die Knie nach innen knicken oder die Fersen nicht mehr das Gesäß erreichen, ist der Satz beendet. Verwende einen Untergrund und Schuhe, die wiederholte Sprünge angenehm abfedern, und halte die Wiederholungszahl so niedrig, dass jeder Sprung noch schwungvoll und wiederholbar aussieht.
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Anleitungen
- Stehe aufrecht auf einer ebenen Fläche mit hüftbreit aufgestellten Füßen und halte die Hände vor der Brust oder entspannt an den Seiten.
- Verlagere dein Gewicht auf den Mittelfuß, halte die Brust über dem Becken und beuge die Knie leicht, bevor du beginnst.
- Gehe ein paar Zentimeter in die Knie, um die Beine vorzubereiten, und spanne dann deinen Rumpf an, damit der Sprung von einer stabilen Basis aus beginnt.
- Drücke dich mit beiden Füßen gleichzeitig nach oben und lass deine Arme bei der Balance helfen, anstatt wild zu schwingen.
- Während du aufsteigst, beuge beide Knie und ziehe beide Fersen für die Fersenkick-Position zum Gesäß.
- Halte den Oberkörper aufrecht und die Knie nach vorne gerichtet, damit die Bewegung kompakt bleibt, anstatt in eine Kniebeuge zu verfallen.
- Landen sanft auf den Fußballen mit gebeugten Knien und federe den Aufprall leise unter deinen Hüften ab.
- Federe in die nächste Wiederholung mit demselben Rhythmus oder steige aus und setze neu an, falls die Landung schwerfällig wird oder dein Gleichgewicht nachlässt.
Tipps & Tricks
- Betrachte dies als einen kurzen, federnden Hüpfer, nicht als einen Sprung mit maximaler Höhe.
- Halte die Brust aufrecht, damit der Fersenkick aus den Beinen kommt und nicht durch das Vorbeugen des Oberkörpers entsteht.
- Bringe die Füße wieder unter deine Hüften; wenn sie weit nach vorne driften, wird die Landung laut und instabil.
- Verwende eine kleine Armposition vor dem Körper, um die Wiederholung zu stabilisieren, anstatt die Schultern nach hinten zu werfen.
- Die Fersen sollten bei jeder Wiederholung deutlich in Richtung Gesäß wandern; ein winziges Zucken macht die Übung zu einem gewöhnlichen Hüpfen.
- Wenn du den beidbeinigen Fersenkick zum Aufwärmen nutzt, halte die Sprünge niedriger und den Rhythmus knackig.
- Landen leiser, als du abspringst; laute Kontakte bedeuten meist, dass du den Sprung übertreibst.
- Beende den Satz, sobald der Rhythmus holprig wird oder die Knie nach innen zu knicken beginnen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Muskeln trainiert der beidbeinige Fersenkick?
Er trainiert hauptsächlich die Waden, Beinbeuger, Gesäßmuskulatur, Quadrizeps und den Rumpf, der den Sprung koordiniert. Da es sich um eine plyometrische Übung handelt, arbeiten auch die Knöchel und Hüften hart, um den Rebound zu erzeugen.
Ist der beidbeinige Fersenkick gut zum Aufwärmen geeignet?
Ja. Er eignet sich gut vor dem Sprinten, Unterkörpertraining oder Konditionstraining, da er die Körpertemperatur erhöht und den schnellen Bodenkontakt ohne schwere Belastung trainiert.
Wie unterscheidet sich der beidbeinige Fersenkick vom Fersenkick beim Joggen?
Diese Version nutzt einen beidbeinigen Sprung, bei dem beide Fersen gleichzeitig herangezogen werden, während man beim Joggen einen Schritt nach dem anderen macht. Die stehende Rebound-Version ist explosiver und findet auf der Stelle statt.
Sollten meine Knie nach oben oder meine Fersen nach hinten ziehen?
Beim beidbeinigen Fersenkick ist das Heranziehen der Fersen zum Gesäß das Hauptmerkmal. Die Knie beugen sich natürlich, aber das Ziel ist ein kompakter Kick nach hinten statt eines hohen Kniehubs.
Benötige ich für den beidbeinigen Fersenkick Geräte?
Es sind keine Geräte erforderlich. Ein ebener, nachgiebiger Untergrund und stützende Schuhe reichen für die meisten Menschen aus.
Was ist der häufigste Fehler bei dieser Übung?
Die meisten Leute machen daraus einen Strecksprung oder lassen die Brust nach vorne fallen. Halte den Oberkörper aufrecht und die Landung direkt unter dir, damit die Übung federnd bleibt.
Können Anfänger den beidbeinigen Fersenkick sicher ausführen?
Ja, wenn sie den Sprung klein und die Landung leise halten. Anfänger können auch den Fersenkick ohne viel Höhe üben, bis sich der Rhythmus flüssig anfühlt.
Wie kann ich den beidbeinigen Fersenkick schwieriger gestalten?
Mache ihn schwieriger, indem du denselben knackigen Fersenkick in einem schnelleren Rhythmus beibehältst oder ihn in kurzen Intervallen einsetzt. Versuche nicht, höher zu springen; die Herausforderung sollte aus Schnelligkeit und Kontrolle kommen.

