Dehnung Der Internen Schulterrotation
Die Dehnung der internen Schulterrotation ist eine auf einer Hantelbank ausgeführte Mobilitätsübung für die Schulter, bei der der Oberarm auf Schulterhöhe zur Seite gestreckt, der Ellbogen um 90 Grad gebeugt und der Unterarm kontrolliert nach unten rotiert wird. Der Aufbau wirkt einfach, aber die exakte Positionierung ist entscheidend: Schulterblatt, Brustkorb und Ellbogenwinkel bestimmen, wie sauber sich das Gelenk öffnet und wo genau Sie die Dehnung spüren.
Diese Bewegung zielt hauptsächlich auf den Bewegungsradius der internen Schulterrotation ab, mit einem starken Fokus auf die Rückseite und die Seite der Schulter. Sie sollten eine deutliche Dehnung im hinteren Schulterbereich spüren und kein stechendes Gefühl in der Vorderseite. Eine stabile Hantelbank und ein ruhiger Oberkörper sind wichtig, da das Ziel darin besteht, das Schultergelenk zu bewegen, nicht die Wirbelsäule zu verdrehen oder die Schulter hochzuziehen, um mehr Bewegungsspielraum vorzutäuschen.
Um die Übung korrekt auszuführen, halten Sie den Oberarm auf Schulterhöhe fixiert und senken Sie den Unterarm langsam in Richtung Boden. Die Bewegung sollte flüssig und klein sein, besonders im unteren Bereich, wo man oft dazu neigt, die Position zu erzwingen. Atmen Sie aus, während Sie tiefer in die Dehnung gehen, und halten Sie kurz inne, damit sich die Schulter in die Dehnung entspannen kann. Wenn sich die Vorderseite des Gelenks eingeengt anfühlt, reduzieren Sie sofort den Bewegungsradius.
Diese Dehnung ist nützlich nach Druckübungen, Überkopfarbeit oder jedem Trainingsblock, der die Schultern steif und intern rotiert zurücklässt. Sie kann auch als Mobilitätsübung zum Aufwärmen vor dem Oberkörpertraining dienen, wenn Sie eine bessere Rotation ohne Belastung des Gelenks erreichen möchten. Bleiben Sie ehrlich bei der Ausführung, bewegen Sie sich nur in einem schmerzfreien Bereich und betrachten Sie die Übung als Gelenkvorbereitung und nicht als Test dafür, wie weit Sie den Arm nach unten zwingen können.
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Anleitungen
- Legen Sie sich auf eine flache Hantelbank, sodass oberer Rücken und Kopf gestützt sind, und bringen Sie die zu trainierende Schulter nahe an den Rand, damit sich der Arm frei bewegen kann.
- Heben Sie den zu trainierenden Arm seitlich auf Schulterhöhe an und beugen Sie den Ellbogen um 90 Grad, sodass ein rechter Winkel zwischen Oberarm und Unterarm entsteht.
- Halten Sie das Schulterblatt fest auf der Bank und den Brustkorb stabil, ohne den unteren Rücken ins Hohlkreuz zu ziehen.
- Lassen Sie den Unterarm langsam und stetig in Richtung Boden sinken, während der Oberarm fest an seinem Platz bleibt.
- Stoppen Sie, sobald Sie eine deutliche Dehnung an der Rückseite oder Seite der Schulter spüren, nicht bei einem stechenden Gefühl in der Vorderseite.
- Atmen Sie aus und halten Sie die untere Position kurz, ohne zu wippen oder den Oberkörper zu verdrehen.
- Wenn die Schulter anfängt zu blockieren, verringern Sie den Bewegungsradius und halten Sie den Ellbogen etwas höher.
- Führen Sie den Unterarm kontrolliert in die Ausgangsposition zurück und wiederholen Sie den gleichen Ablauf auf der anderen Seite.
Tipps & Tricks
- Positionieren Sie die zu trainierende Schulter nahe am Rand der Hantelbank, damit der Unterarm absinken kann, ohne dass die Bank den Weg blockiert.
- Halten Sie den Ellbogen auf Schulterhöhe; wenn er nach vorne oder hinten abweicht, zielt die Dehnung nicht mehr auf denselben Teil der Schulter ab.
- Das nützliche Gefühl sollte an der Rückseite oder Seite der Schulter liegen, nicht als starkes Stechen in der Vorderseite des Gelenks.
- Entspannen Sie Handgelenk und Hand, damit die Schulter und nicht der Unterarm den Bewegungsradius kontrolliert.
- Nutzen Sie ein kurzes Ausatmen beim Senken des Unterarms, um der Schulter zu helfen, sich in die Position einzufinden.
- Lassen Sie den Brustkorb nicht nach vorne wölben und den unteren Rücken nicht ins Hohlkreuz gehen, um mehr Bewegungsradius vorzutäuschen.
- Ein kleiner, wiederholbarer Bewegungsradius ist besser, als die Hand mit Gewalt zum Boden zu drücken.
- Wenn eine Seite steifer ist, passen Sie die andere Seite an diesen ehrlichen Bewegungsradius an, bevor Sie tiefer dehnen.
Häufig gestellte Fragen
Worauf zielt die Dehnung der internen Schulterrotation am meisten ab?
Sie zielt hauptsächlich auf den Bewegungsradius der internen Schulterrotation ab, wobei die Rückseite und die Seite der Schulter die meiste Arbeit leisten.
Warum wird die Schulter nahe am Rand der Hantelbank positioniert?
Dies ermöglicht es dem Unterarm, frei abzusinken, während der Oberarm auf Schulterhöhe fixiert bleibt, was die Dehnung sauberer macht.
Sollte ich dies an der Vorder- oder Rückseite der Schulter spüren?
Sie sollten eine deutliche Dehnung an der Rückseite oder Seite der Schulter spüren. Ein stechendes Gefühl in der Vorderseite bedeutet meist, dass der Bewegungsradius zu groß ist.
Können Anfänger diese Dehnung nutzen?
Ja. Anfänger sollten anfangs einen sehr kleinen Bewegungsradius wählen und den Unterarm nur so weit absenken, wie sie die Schulter entspannt halten können.
Wie lange sollte ich jede Wiederholung halten?
Eine kurze Pause von wenigen Sekunden oder ein paar ruhige Atemzüge sind meist ausreichend. Das Ziel ist Kontrolle, nicht das Erzwingen einer langen Haltedauer.
Was soll ich tun, wenn es an der Vorderseite der Schulter sticht?
Verringern Sie sofort den Bewegungsradius, halten Sie den Ellbogen etwas höher und stoppen Sie, bevor sich das Gelenk blockiert anfühlt.
Ist eine flache Hantelbank für diese Version notwendig?
Eine flache Hantelbank ist der hier gezeigte Aufbau und erleichtert es, den Oberarm stabil zu halten, während der Unterarm nach unten rotiert.
Wann ist diese Dehnung am nützlichsten?
Sie ist besonders nützlich nach dem Bankdrücken, Überkopfdrücken oder jeder Trainingseinheit, die die Schultern steif und intern rotiert zurücklässt.

